„Gewichtige Schaltzentrale…“

„Stellwerk „Werdohl“ von Vampisol”

„Werdohl“ - ein maßstäbliches Modell, das fast nur aus Naturprodukten wie Gips und Holz besteht.

Bei nahezu allen Modellbahn-Gebäudehersteller findet man in der jeweiligen Produktpalette ein oder mehrere Stellwerke. Da diese Funktionsgebäude auf jeder Modellbahnanlage benötigt werden, ist hier ein reichhaltiges Angebot in allen Spurweiten vorhanden. Um sich nun aber aus der Masse herauszuheben, braucht es etwas Besonderes. Dies hat sich wohl auch der Kopf des Kleinserienherstellers VAMPISOL, Herr Dipl.-Ing. Jens Kaup, gedacht und nach einem entsprechenden Vorbild Ausschau gehalten. Mit dem geschulten Auge eines Architekten fand er das Stellwerk des Bahnhofs „Werdohl“ an der Ruhr-Sieg-Strecke. Dieses Stellwerk, welches leider zwischenzeitlich abgerissen worden ist, wird durch das mächtige Satteldach, das auf einem aus Fachwerk bestehenden Obergeschoss und einem massiven Erdgeschoss steht, dominiert. Es passt hervorragend in die von den meisten Modellbahnern favorisierte Epoche III. Zudem verwendet Herr Kaup bei seinen Bausätzen zumeist Naturprodukte, die den Baustoffen des Vorbilds am nächsten stehen. Aus dieser Kombination entstand das Modell des imposanten Stellwerks „Werdohl“, welches in diesem Beitrag vorgestellt wird.

Bestellung

Der Bausatz des Stellwerkes „Werdohl“ ist direkt bei der Kleinkunstwerkstatt „Vampisol“ für 76,00 Euro, zuzüglich 5,50 Euro Versandkosten, erhältlich. Den Kontakt findet man über das Internet unter www.vampisol.de oder persönlich bei Vampisol Eisenbahnmodellbau, Dipl.-Ing. Jens Kaup, Stieggasse 27 in 34346 Hann.Münden.

Einige Tage nach der Bestellung erhält man ein recht gewichtiges Paket ins Haus geliefert. In diesem Paket findet man die verschiedenen Bauteile, die weitestgehend einzeln in Schutzfolien verpackt sind. Die Hauptbestandteile des Stellwerkes – Sockel, Erdgeschoss, Obergeschoss, Treppenhaus und Dächer bestehen aus Spezialgips und sind durch ihre Abmessungen der Grund für das Gewicht, welches sich beim Modell auf 1.400 g aufsummiert. Beim Fachwerk geht es mit dem Naturprodukt „Holz“ weiter, denn die Fachwerkbalken sind aus einer Flugsperrholzplatte ausgefräst. Nur die Fenster wurden aus Kunststoff gefertigt. Auch Sie sind aus Platten ausgefräst. Dem Bausatz liegt eine bebilderte und sehr ausführliche mit vielen Tips versehene Bauanleitung bei. Zudem hat man auf der Internetseite unter „Downloads“ die Möglich zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel die farbliche Gestaltung, Beiträge herunterladen zu können. Für den Zusammenbau des Modells empfiehlt es sich mit dem Bausatz auch gleich das „Schleiffeilen-Set von Dr.Flörke“ (6,00 Euro) für das Versäubern der Bauteile und den Kunststoff-Klebstoff „Ruderer L530“ (3,00 Euro) für das Verkleben der Gipsbauteile bei Vampisol mitzubestellen.

Der Bausatz besteht aus wenigen Bauteilen. Die Gebäudeteilebauteile bestehen aus Spezialgips, das Fachwerk aus Flugzeugsperrholz und Fenster aus gefrästem Kunststoff.

Die Gipsbauteile sind mit den Schleiffeilen von den Schwimmhäuten zu befreien. Damit die Bauteile plan aufeinander liegen, sollten sie über ein auf eine ebene Fläche aufgeklebtes Schleifpapier abgezogen werden.

Zur Stabilisierung der Klebestellen des Obergeschosses wird der mitgelieferte Spezialgips in den Ecken aufgetragen.

Eine erste Stellprobe auf dem bereits weit vorangeschrittenen Diorama lässt die gewaltigen Abmessungen des Stellwerkes erahnen.

Zur Kolorierung der Bauteile wird zunächst gelb/beige Acrylfarbe aufgebracht. Dann folgt ein Überzug aus verdünnten Schwarz und das Trockenwischen in warmen Beige-Tönen.

Die Bretterverschläge der Erdgeschossfenster müssen noch mit einer Nadel und einer Drahtstift strukturiert, dann grundiert und farblich behandelt werden.

Die zuvor gebeizten – sehr masshaltigen(!!) - Fachwerkbalken werden mit Stahlwolle von Fräsrückständen befreit und mit Express-Weißleim in die Fassade des Obergeschosses geklebt.

Die fertigen Fenster werden mit Alleskleber oben fest unter die Fachwerkbalken geklebt. So entsteht unten ein Spalt in die die Fensterbänke verklebt werden.

In einem stabilen Paket werden die gewichtigen Einzelteile des Bausatzes zugesandt.

Für den Zusammenbau zu empfehlen: Kunststoff-Klebstoff „Ruderer L530TF“ und die Schleiffeilen Dr.Flörke. Die Holzbeize wird für das Einfärben des Fachwerkes benötigt.

Für die ordentliche Präsentation wurde die Grundplatte in ein eigens für das Stellwerk gefertigtes Diorama eingepasst.

Das fertig ausgeformte Erdgeschoss dient beim Verkleben des Obergeschosses als Vorlage für die Seitenwände

Der Bausatz

Sind die Bauteile ausgepackt, beginnt man die Gipsteile mit den verschiedenen Feilen des vorgenannten Sets zu versäubern. Danach gilt es erst den Sockel und das Erdgeschoss einander anzupassen. Da diese Bauteile plan aufeinander liegen, sollte man sich Schmiergelpapier in verschiedenen Körnungen – können auch später für andere Modellbauarbeiten genutzt werden(!!) – auf eine ebene Fläche, wie z.B. einen Streifen Sperrholz (19 mm) kleben, um die Kontaktflächen dann darauf plan abzuziehen.

Nun folgt der Zusammenbau des Obergeschosses. Die vier Bauteile werden mit dem Kunststoff-Klebstoff zusammen geklebt. Dabei dient das Erdgeschoss als Schablone für die Winkeligkeit und die Abmessung. Ein Nacharbeiten der passgenauen Wandteile ist jedoch nicht notwendig. Sind die Teile verklebt, empfiehlt es sich die Ecken mit etwas von dem dem Bausatz beigefügten Spachtelgips zu verstärken. In diesem Arbeitsgang kann man mit dem Spachtelgips auch kleine Luftblasen, die sich bei den Gipsabgüssen nicht immer vermeiden lassen, verspachteln. Dazu sei angemerkt, das diese „Sanierung“ bei dem abgebildeten Modell nicht geschehen ist. So kann man selbst beurteilen, ob dieser Arbeitsgang notwendig ist. Dann sind das Erd- und das Obergeschoss auch aufeinander anzupassen. Um die Bauteile des Schaltraumes zu schützen, empfiehlt es sich einen zugeschnittenen Pappstreifen, im Zickzack gefaltet, zwischen die beiden Längswände zu schieben. So verhindert man, dass die Längsseiten brechen, wenn man mal zu heftig zupackt! Mit diesen wenigen Schritten hat man bereits die Hauptbauteil beisammen und kann sie zur Probe einmal zusammenstellen (Noch nicht verkleben!). Bei dieser Probe offenbaren sich zum erstenmal die imposanten Abmessungen des Modells, denn mit einer Gesamtlänge von 215 mm und einer Höhe von 130 mm gehört es nicht mehr zu den „kleinen“ Modellen.

Farbgebung

Im nächsten Schritt folgt nun die farbliche Gestaltung der Gebäudeteile. Dazu färbt man zunächst die Bauteile mit einer Acrylfarbe ocker ein. Die Firma Vampisol bietet dazu in Ihrem Programm eine reichhaltige Palette von Farben, jedoch können hier auch alle anderen handelsüblichen Acrylfarben verwandt werden. Um die Vertiefungen und Strukturen herauszustellen folgt nun ein Farbauftrag mit verdünntem Schwarz oder Schmutzbraun. Nachdem dieser durchgetrocknet ist, graniert man die Bauteile erst mit „Holz“ von ModellMaster (1735) und später mit „beige“ von Revell (89). Durch dieses Verfahren bleiben die Vertiefungen dunkel belegt und stellen so die Strukturen in den Putzflächen heraus. Den letztendlichen Farbton kann man einfach durch die Intensität der letzten Farbaufträge steuern. Im Rahmen dieser Arbeiten sollte auch gleichzeitig das innere des Schaltraumes farblich abgesetzt waren. Im vorliegenden Fall wurden die Innenwände dazu mit aufgehelltem Beige und das Fußboden in einem mittleren Grau gestrichen.

Die fertigen Holzverschläge werden mit Alleskleber in den Aussparungen fixiert.

Die gefrästen Kunststofffenster müssen zunächst versäubert werden. Dann klebt man den Kämpfer zwischen dem Fenster und dem Oberlicht auf und koloriert das Fenster.

Nun gilt es die beiden Geschosse „zuzurüsten“. Im Erdgeschoss sind dazu die ehemaligen Fensteröffnungen durch Holzverschaltungen zu schliessen. Dem Bausatz sind dafür ausgefräste Füllstücke aus 0,5 mm dickem Kunststoff beigelegt. Bedauerlicherweise sind es nur fünf Teile, während aber sieben Aussparungen vorhanden sind. Somit müssen zwei Füllstücke selbst hergestellt werden. Die anderen Platten dienen hier als Muster. Damit der glatte Kunststoff etwas Struktur erhält, ritzt man mit einer Nadel oder wie es hier geschehen ist, mit einem abgebrochenen Bohrerschaft, die Maserung in die Füllstücke. Feine Kratzer werden mit einem Drahtfaserstift erstellt. Die Platten sind schließlich von den Fusseln zu befreien, zu grundieren und dann braun einzufärben. Wenn die Füllstücke mit Alleskleber eingeklebt sind, ist das Erdgeschoss fertig.

Auch ohne weitere Zusatzbauteile, wie Regenrinnen und –fallrohre, begeistern die vielen vorhandenen Details!

Am Obergeschoss sind die Arbeiten schon etwas umfangreicher. Hier werden zunächst die Fachwerkhölzer eingefärbt. Dazu empfiehlt Herr Kaup die wasserverdünnbare Holzbeize der Firma CLOU im Farbton „Nussbaum dunkel“ (2530), die im Baumarkt erhältlich ist. Damit wird die Sperrholzplatte ein oder mehrmals, je nach gewünschter Farbintensität, eingestrichen. Für die Montage der Fachwerkhölzer liegt der Baubeschreibung eine Montageanleitung „Fachwerk im Detail“ bei. In dieser Anleitung werden die Seitenwandflächen dargestellt und jedem Fachwerkholz eine Nummer zugeordnet. Auf einem weiteren Blatt ist die Flugsperrholzplatte mit den ausgefrästen Fachwerkbalken abgebildet. Dort sind die einzelnen Balken nummeriert, sodass man sie zweifelsfrei dem jeweiligen Bauteil zuordnen kann. Die Balken werden nun mit einem Bastelmesser aus der Platte gelöst, die Verbindungsstege abgetrennt, die Balken mit Stahlwolle von den Splinten des Fräsens befreit, eventuell in der Länge etwas angepasst und dann mit Weißleim Express eingeklebt.

Für die Gestaltung des Innenraumes wurden einige Büromöbel aus dem Zubehörprogramm der Firma KIBRI vorbereitet. Ausgesuchte Preiserlein beleben die Szene.

Auch die Giebelansicht begeistert durch das „echt“ wirkende Fachwerk des Obergeschosses.

In den unter den Fenstern vorhandenen Spalt klebt man die Fensterbänke. Die beiderseits mit einer Folien gegen Verkratzen geschützten Fensterscheiben sind mit Kunststoffkleber von innen auf die Fenster zu kleben.

Bevor die Fenster im Wechsel mit den Fachwerkbalken aufgeklebt werden, wird auf der Gaubenfront ein transparenter, dünner (!) Kunststoffstreifen als Fensterglas fixiert.

Sicherlich sind diese Arbeitsschritte genauso leicht auszuführen, wie sie sich lesen lassen, jedoch braucht es seine Zeit, da es recht viele Bauteile sind. Dabei ist es sehr hilfreich, dass die Bauteile eine hohe Passgenauigkeit besitzen und somit nicht noch aufwändig nachgearbeitet werden müssen. Wenn alle Balken eingeklebt sind, beginnt man die Fenster vorzubereiten. Dazu werden diese aus dem Kunststoffstreifen heraus gelöst und von den Fräsfusseln befreit. Gleiches geschieht mit den schmalen Kunststoffstreifen, die anschließend als Kämpfer zwischen den Fenstern und den Oberlichtern mit Kunststoffkleber auf die horizontale Sprosse geklebt werden. Danach erfolgt auch hier wieder die obligatorische Grundierung und Lackierung in weiß. Ein paar Verschmutzungen durch verdünnte schwarze Farbe runden die Arbeiten ab. Für den Einbau werden die Fenster in die entsprechenden Öffnungen oben bündig eingeklebt. Dabei bildet sich unten ein Spalt zwischen den Fenstern und dem horizontalen Fachwerkbalken. In diesen Spalt wird dann die jeweils passende Fensterbank als weißer Kunststoffstreifen eingeklebt. Natürlich sind die Fensterbänke vorher den gleichen Arbeitsschritte, wie bei den Fenstern beschrieben, zu unterziehen. Im letzten Schritt folgen hier nun noch die Fensterscheiben. Dafür liegt dem Bausatz ein beidseitig durch eine Folie geschützter transparenter Kunststoffstreifen bei. Der Streifen wird in die jeweiligen Fenstergrößen zerschnitten, die Folie einseitig abgezogen und von innen auf das Fenster geklebt. Sodann ist auch die innere Schutzfolie zu entfernen.

Der Größenvergleich offenbart die absolut maßstäblichen Abmessungen des gewichtigen Stellwerkes.

Inneneinrichtung und Dach

Nach einem grauen Grundauftrag werden die Vertiefungen mit verdünntem Schwarz ausgefüllt. Nach dem Auftrocknen graniert man die Dachflächen in verschiedenen Grautönen.

Die Dachgaube macht einen leicht windschiefen Eindruck, aber bei dem Alter des Gebäudes kein Wunder...

Beim genaueren Hinsehen entdeckt man auch das Stellwerkpersonal, welches die Szene belebt.

Leider wurde der Sockel zu voreilig eingebaut, so dass sich ein kleiner Spalt zum Erdgeschoss zeigt.

Parallel zu den Arbeiten an dem Dach kann nun die Inneneinrichtung des Stellwerkes vorbereitet werden. Hier bedient man sich der Ausstattungsgegenständen der Firma KIBRI (Art.-Nr. 8120). Auch diese Bauteile werden grundiert und farblich behandelt. Der Einbau in das Obergeschoss erfolgt jedoch erst nach dem Zusammenfügen der Geschosse.

Als letztes Bauteil kommt nun das Dach an die Reihen. Hier wird als erstes die Platte, die den Übergang vom Dach zum Obergeschoss darstellen soll, unter das Dach geklebt. Gegebenenfalls müssen hier auch vorher die Klebeflächen etwas plan gezogen werden, jedoch sollte man dabei beim Dach behutsam vorgeben, damit die Dachkanten nicht beschädigt werden. Herr Kaup schlägt für diese Klebestelle den Montagekleber von Uhu vor. Dieser besitzt die Eigenschaft, neben der Verklebung auch gleichzeitig spaltüberbrückend zu sein. Und sollte doch trotz aller Sorgfalt ein kleiner Spalt zu sehen sein, so wir dieser durch die später noch anzubringende Regenrinne verdeckt. Vor der Verkleidung der beiden Gauben steht nun wieder die farbliche Behandlung. So werden die Dachunterseiten und die Gaubenwangen in ocker / beige, und die Dachfläche in verschiedenen Grautönen behandelt. Nach einer entsprechenden Trockenzeit erhalten die Dachgauben ihre Ausstattung. So werden zunächst die beiden seitlichen Ständerwände eingepasst. Bevor die Frontseite mit den Fenstern und Fachwerkhölzern ausgestattet wird, ist ein transparenter Kunststoffstreifen aufzukleben, um die Fensterscheiben nachzubilden. Bei den vorbereiteten Arbeiten für das Fachwerk verfährt man in der Weise, wie sie zuvor beschrieben worden ist. Nun fehlen noch die Gaubendächer. Diese werden zur Dachfläche hin angeschrägt, dann mit dem Kunststoff-Klebstoff „Ruderer“ aufgeklebt und abschliessend koloriert. Im letzten Arbeitsschritt für das Dach setzt man den Kaminkopf auf dem Kamin und koloriert dann den gesamten Kamin. Er erhält in Anlehnung an den Putz im Erd- und Obergeschoss eine ocker / beige Farbgebung und wird dann auf dem Dach an der mit einem Dichtungsblech versehenen Stelle verklebt. Eigentlich sollte das Dach auch noch Dachrinnen aus dem Zubehörprogramm der Firma Auhagen (Art.-Nr. 41 609) und Regenfallrohre aus Messingdraht erhalten, aber bedauerlicherweise reichte dafür die Zeit nicht mehr.

Der Naturwerkstoff „Holz“ spielt seine Vorteile aus. Auch wenn er nicht auf 1:87 verkleinert wurde, ist er doch die beste Wahl zur Darstellung des Fachwerkes.

So manche Szene erwacht im Schatten des mächtigen Stellwerkes zum Leben...

Die Fachwerkhölzer bedurften kaum einer Nacharbeit und fügen sich, ebenso wie die Fenster, passgenau in die Fassade ein.

Nachdenklich betrachtet der Schlipsträger das Gleisfeld...

Mit seiner Gesamtlänge von 215 mm und seiner Höhe von 130 mm gehört das dem leider bereits abgerissenen Vorbild nachgebildete Stellwerk zu den etwas größeren Modellen.

Ohne viel Nacharbeiten passen die Bauteile – Sockel, Untergeschoss, Obergeschoss, Treppenaufgang und Dach - zusammen.

Auch wenn Luftblasen im Spezialgips in der Nahaufnahme sichtbar sind, so verstärken sie bei einem normalen Betrachtungsabstand den Eindruck eines in die Jahre gekommenen Außenwandputzes.

Damit sind die Arbeiten an den einzelnen Baugruppen fertig gestellt und der abschliessende Zusammenbau beginnt. Zuerst werden das Erd- und das Obergeschoss miteinander verklebt. Dabei sollte der massive Gipsklotz, der mithilft das Gewicht des Daches ins Erdgeschoss abzuleiten, nicht vergessen werden! Dann folgt das Verkleben des Erdgeschosses mit dem Sockel und das ankleben des Treppenhauses. Bevor zum Schluss das Dach auf das Obergeschoss aufgebracht wird, finden noch die vorbereiteten Einrichtungsgegenstände und das ein oder andere Preiserlein seinen Platz im Schaltraum. Danach steht dem Einbau des Stellwerkes in der Modellwelt nichts mehr im Wege.

Sicherlich muss dieses nicht alltägliche Modell mit seinem Umfeld abgestimmt werden, damit es durch seine mächtigen Abmessungen nicht zu sehr dominiert, aber bei dem reichhaltigen Angeboten der vielen namhaften Hersteller sollte doch das ein oder andere Modell dazu passen. Und sollte man trotz intensiver Suche nicht fündig werden, fühlt sich Herr Kaup vielleicht angeregt, einen solchen zum Stellwerk passenden Bahnhof zu entwickeln. Auf jeden Fall erhält man ein besonderes Modell, dass sofort jeden in seinen bann zieht...

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