„Holzaufstieg von KoTol-Hobby“

„In luftige Höhen…“

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Nicht immer ist eine Leiter von Nöten. Gut wenn es da einen Holztritt von KoTol-Hobby gibt

… kommt man mit einem Holzaufstieg der drei Stufen aufweist nun wirklich nicht, aber er erleichtert so manche Kletterei. Schön dass es diese kleinen nützlichen Helfer auch für unsere Modellwelt gibt.

Wir alle kennen die kleinen Helfer aus dem Haushalt, um beispielsweise eine Glühbirne auszuwechseln, Gardinen aufzuhängen oder uns sonst in luftige Höhen zu bringen. Sie besitzen meist nur drei Stufen und sind einfacher zu handhaben als beispielsweise eine Leiter. Diese auch als „Tritt“ bezeichneten Minileitern werden immer dort gebraucht, wo man nur geringe Höhen erklimmen muss.

Die für ihre exzellenten Modelle aus dem täglichen Leben bekannte und beliebte Kleinkunstwerkstatt KoTol-Hobby aus Berlin (ww.kotol.de), bietet unter der Bestellnummer 87-483-0 für 2,95 Euro, zuzüglich den Versandkosten, einen Holzaufstieg als Bausatz an. Der Bausatz besteht aus einer o,3 mm dicken Neusilber-Ätzplatine und weist nur wenige Bauteile auf. Eine kurze Bauanleitung beschreibt die Arbeiten und ist mit Bildern der einzelnen Bauschritte versehen.

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Der Bausatz besteht aus nur einer Neusilber-Ätzplatine. Im ersten Arbeitschritt werden die Streben in die Nuten der Seitenteile eingelötet. Aber nur an der den Stufen abgewandten Seite!!!

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Im nächsten Schritt folgen die Stufen. Sinnvoll ist es dabei die Platine an der Stufenseite ein wenig anzuheben, damit man die Stufen leichter in die Seitenteile einschieben kann

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Ein nützlicher Helfer bei der Überbrückung von „kleinen“ Hindernissen

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Nun wird die andere Seite des Aufstiegs eingeschoben und verlötet

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Auf dem Kopf stehend wird der Aufstieg auf die oberste Stufe gelötet

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Nach dem Versäubern und Reinigen, folgt die farbliche Gestaltung

Anders als bei anderen Bausätzen werden hier zuerst nur die Stufen (Teile 4) und die Streben (Teile 5) aus der Platine herausgetrennt und versäubert. An den Streben sind die beiden Enden zu verzinnen. Dann werden diese Teile in die Nut der Aufstiegsseitenteile gelegt und nur auf der, den Stufen abgewandten Seite angelötet. Durch das einseitige Anlöten wird verhindert, dass Lötzinn in den Spalt für die darüber einzuschiebende Stufe läuft. Nun sind die Stufen in diese Schlitze in eine Aufstiegsseite zu schieben und ebenfalls zu verlöten. Dies geht etwas einfacher, wenn man die Platine an der Stufeseite, zum Beispiel durch einen untergeschoben Zahnstocher, etwas anhebt. Dann folgt die andere Aufstiegsseite. Sie wird auf die Stufen geschoben und verlötet. Mit dem Verlöten der Stufen werden auch gleichzeitig die jeweils anliegenden Streben (Teil 5) verlötet. Zum Schluss wird der Tritt, auf dem Kopf stehend, auf die obere Stufe gelötet. Die Lötarbeiten lassen sich am besten mit einer Lötstation durchführen. Dabei sollte eine feine Lötspitze verwendet und eine Temperatur von 350°-400° Celsius eingestellt werden. Zudem ist der praktische Hinweis in der Bauanleitung, die Platine bei den einzelnen Arbeitsschritten mit Klebeband zu fixieren, eine große Hilfe.

Nach den Lötarbeiten ist der Holzaufstieg vorsichtig zu versäubern und, wenn vorhanden, in einem Ultraschallbad zu reinigen. Danach folgt das Grundieren des Bauteils mit Haftgrund von Weinert (2698) und die farbliche Gestaltung mit einer „holzfarbenen“ Lackierung von Modell Master (1735). Nach dem Trocknen der Farbe werden mit stark verdünntem braun-schwarz noch ein paar Verwitterungsspuren aufgebracht.

 

In unserer Modellwelt können nun auch geringe Höhendifferenzen spielend überwunden oder erklommen werden. So zaubert diese kleine Feierabendbastelei einen neuer Blickfang herbei…

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Auch als Sitzgelegenheit bei einer kleinen Pause ist unser kleiner Tritt geeignet.

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